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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

behandelt als psychodynamisches Verfahren umschriebene unbewußte Konflikte, die im Verlaufe des Lebens entstanden sind, aktuell aber die Bewältigung des Alltags erschweren und zu psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen führen.

Tiefen­psycho­lo­gisch fundierte Psycho­therapie bei Erwachsenen

Die therapeutische Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Gegenwart. Sie ist auf aktuelle intrapsychische, interpersonelle und psychosoziale Konfliktkonstellationen und die Veränderung von Erlebens- und Verhaltensweisen gerichtet.

So handelt es sich z. B. bei Depressionen oft um Enttäuschungserleben aufgrund von Schwierigkeiten eigene Bedürfnisse und Gefühle angemessen wahrzunehmen, sich zu behaupten und abzugrenzen. Beziehungs- bzw. Verhaltensmuster wie z. B. übertriebene Sorge um andere oder übermäßiges Streben nach Perfektionismus sind meist in der Kindheit als unter den damaligen Bedingungen sinnvolle Reaktionen entstanden.

Sie können jedoch in Situationen des Erwachsenenlebens zur Entwicklung von Krankheitssymptomen führen, weil angestrebte Ziele des Verhaltens nicht erreicht werden können. Veränderungsversuche scheitern oft, weil diese verinnerlichten Muster nicht leicht abzulegen sind. Soweit erforderlich und möglich, werden daher in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie unbewußte psychologische Zusammenhänge zwischen frühen Erfahrungen und aktuellen Konflikten aufgeklärt. Auch die therapeutische Beziehung wird genutzt, um Beziehungsmuster „bewußt“ zu machen.

Ich unterstütze Sie darin, die ihrem seelischen und körperlichen Leiden zugrundeliegenden zentralen Konflikte zu erkennen und zu reflektieren. Therapieziel ist, neue Einstellungen und Bewältigungsmöglichkeiten zu erarbeiten, damit neue Weisen der Selbstregulierung und Beziehungsgestaltung möglich werden und sich Symptome bessern können. Dies geschieht durch einen Verstehensprozeß, an dem wir gemeinsam arbeiten.

Das Setting

Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie erfolgt im Gespräch im Sitzen gegenüber. Die Sitzungsfrequenz beträgt i. d. R. 1 x wöchentlich zu einem festen Termin. Eine Sitzung hat eine Dauer von 50 Minuten. Eine Kurzzeittherapie hat bis zu 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie bis maximal 100 Stunden. Die Dauer einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie beträgt zwischen etwa einem halben Jahr und bis zu zwei Jahren.

Die Kosten

für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen, der Beihilfe und den meisten privaten Krankenversicherungen übernommen. Besteht eine Indikation für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, muß zunächst ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenversicherung gestellt werden. Eine ambulante Psychotherapie kann frühestens nach der Bewilligung durch den Kostenträger beginnen. Es ist auch möglich (und manchmal sinnvoll), Kosten selbst zu tragen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

behandelt als psychodynamisches Verfahren umschriebene unbewußte Konflikte, die im Verlaufe des Lebens entstanden sind, aktuell aber die Bewältigung des Alltags erschweren und zu psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen führen.

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